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Algor Mortis
BeitragVerfasst am: 16.04.2013 09:47 Titel: Seid gegrüsst Antworten mit Zitat



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Beiträge: 7

Hallo
Mein Name ist Tobias und ich komme aus Basel.

Ich interessiere mich seit einigen Jahren schon für Süswasserkugelfische. Gehalten habe ich bis jetz nur C. travancoricus.
Ich hatte diese auch erfolgreich zum Ablaichen gebracht, aber konnte das Gelege nicht im Aufzuchtbecken unterbringen, da ich am übernächsten Tag in den Urlaub ging.
Als zwei Wochen später zurück kam, waren die Kugelfische tot. Die Ferienvertretung hatte das gesamte Frostfutter, welches ich für die zwei Wochen vorbereitet habe, gefroren auf einmal ins Aquarium geworfen...
Das war vor drei Jahren und danach hatte ich keine Aquarien mehr (Umzug ect.)

Jetzt will ich es noch mal versuchen, und dieses mal klappt es auch mit der Nachzucht. Und eventuell findet dann auch noch eine andere Kugelfischart einen Platz bei mir (aktuell liebäugle ich mit T. mirus).

Mitlerweile habe ich wieder ein Becken. Ein 2m Becken mit Pygocentrus nattereri drin. Aktuell versuche ich sie gerade mit anderen Fischen, ausser Guppys, zu vergesellschaften, was sich noch als Knifflig darstellt.
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Martin Hi.
BeitragVerfasst am: 16.04.2013 10:24 Titel: Antworten mit Zitat

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moin und herzlich willkommen!
im selben verbreitungsgebiet wie die piranhas leben colomesus asellus, die daher gut mit solchen wasserwerten können. ein gewisses risiko besteht aber sicher selbst bei gut gefütterten fischen...
martin
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Algor Mortis
BeitragVerfasst am: 16.04.2013 12:59 Titel: Antworten mit Zitat



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Beiträge: 7

Hallo Martin. Danke für's wilkommen heissen.

Ich will ja eigentlich keine Kugelfische im selben Becken wie Piranhas halten. Dafür habe ich meine Piranhas zu lieb gewonnen, als das ich sie mir von den Kugelfischen kaputt machen lasse Laughing Wink. Aber dass mir der Gedanke mit dem C, asselus im Piranhabecken gekommen ist, kann ich nicht leugnen. Theoretisch währe die Vergesellschaftung durchaus möglich. Aber in dem Becken hat es so viele Schnecken und Garnelen, dass die Asseln, dank ihres fehlenden Sättigungsmechanismus, innert kürzester Zeit sich überfressen und wahrscheinlich zugrunde gehen würden.

Gruss Tobias
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Ron
BeitragVerfasst am: 16.04.2013 19:31 Titel: Antworten mit Zitat



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Algor Mortis hat Folgendes geschrieben:
Aber in dem Becken hat es so viele Schnecken und Garnelen, dass die Asseln, dank ihres fehlenden Sättigungsmechanismus, innert kürzester Zeit sich überfressen und wahrscheinlich zugrunde gehen würden.


Hallo und Willkommen,
sorry, aber das ist quatsch. Fische haben durchaus auch ein Sättigungsgefühl.

Gruß
Ron
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Algor Mortis
BeitragVerfasst am: 16.04.2013 21:14 Titel: Antworten mit Zitat



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Beiträge: 7

Hallo

Ron hat Folgendes geschrieben:

Hallo und Willkommen,
sorry, aber das ist quatsch. Fische haben durchaus auch ein Sättigungsgefühl.

Gruß
Ron


Sag das meinen toten C. travancoricus. Wobei da auch die Möglichkeit bestand, dass sie wegen den Eisklumpen im Magen verendeten. Tatsache ist das nicht alle Tiere über den gleichen Sättigungsmechanismus verfügen wie wir. Selbst bei uns setzt das Sattheitsgefühl erst nach 20-30 Minuten nach der tatsächlichen Sättigung ein.
Gewisse Hunderassen haben da auch den Hang sich zu überfressen, da ihr Sättigungsmechanismus enorm stark verzögert ist, oder gar nicht vorhanden. So hört das Tiererst auf zu fressen wenn ihm der Magen schmerzt und oder es bricht.
Bei Kugelfischen, und allgemein Sauerstoffbedürftigenfischen komt hinzu, das der Verdauunngsvorgang zusätzlichen Sauerstoff verbraucht. Wenn der Kugelfisch sich bis zum Limit vollgefressen hat, besteht zum einen die Gefahr das sich die die Nahrung im Magen verklumpt, weil der Verdauungsapperat schlichtweg nicht mehr nach kommt und zum anderen ist der Fisch auf Grund der beschleunigten Dissimilation enormem Stress ausgesetzt. Ich habe sogar schon von Fällen gehört, wo die Fische (nicht spezifisch Kugelfische) deswegen erstickten. Aber da das keine Fachberichte, sondern nur Forengeschwätz ist, lege ich nicht zuviel Wert darauf.

Aber das Trifft natürlich nicht auf alle Fische zu, ein Piranha verfügt Beispielsweise über einen Sättigungsmechanismus, welcher um einiges schneller ist als unserer. Was bei seiner Ernährungsweise /Fressverhalten auch unbedingt notwendig ist.

Das ist das was ich in Erfahrung gebracht habe. Eventuell habe ich falsche Intepretationen gezogen oder verfüge über ein veraltetes Wissen. In diesem fall kann ich nur sagen: Ich lerne gerne neues dazu:wink:

Gruss Tobias
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Ron
BeitragVerfasst am: 17.04.2013 07:44 Titel: Antworten mit Zitat



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Beiträge: 975
Wohnort: Leipzig

Hi,
oben hast du geschrieben, dass die C. travancoricus gestorben sind, weil die Urlaubsvertretung das Futter für 2 Wochen auf einmal ins Becken warf. Das hat nichts mit Überfressen zu tun.
Wenn man den Sättigungsmechanismus weg züchtet, ist das kein Argument dafür, dass Fische keinen haben.
Und wenn zu wenig Sauerstoff im Wasser ist, dann macht der- oder diejenige etwas falsch.
Wenn ein Fisch durch Nahrungsaufnahme verendet, das kann natürlich vorkommen, dann aufgrund einer Erkrankung oder das er genetisch "schlecht" ausgestattet ist und somit vielleicht nicht ausreichend Enzyme produziert um große Nahrungsmengen zu bewältigen. Fakt ist, dass ein Fisch jede Nahrungsquelle die er findet optimal ausnutzen muss und das heißt, soviel davon fressen wie reinpasst. Wenn Fische dadurch verenden, sind das Einzelfälle.

Gruß
Ron
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Algor Mortis
BeitragVerfasst am: 17.04.2013 09:40 Titel: Antworten mit Zitat



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Hallo

Ich hab ja bereits geschrieben das dass nicht zwingend der Grund gewesen sein muss.
Dennoch halte ich es für durchaus möglich, das gewisse Tierarten nicht über einen richtigen Sättigungsmechanismus verfügen. Bei Tieren, welche einem nahrungsarmen Lebensraum angehören, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass der Sättigunsmechanismus verkümmert. Schliesslich wird er nicht gebraucht und alles was nicht gebraucht bedeutet verschwendete Energie. Und Eigenschaften die nicht gebraucht werden, verschwinden oft ziemlich schnell im laufe der Evolution.
Auch habe ich schon von Tieren gelesen/gehört, die über keinen angeborenen Sättigungsmechanismus verfügen, und erst lernen müssen wie viel Nahrung sie aufnehmen können. Im Gegenzug, ist es möglich, zumindest bei Säugetieren, den Sättigungsmechanismus abzugewöhnen (Mast).
Eigentlich finde ich dieses Thema noch interessant, nur schade das es sowenig Fachliteratur im Netz gibt.

Aber wegen den Kugelfischen. Schlussendlich spielt es keine wirkliche Roll, ob diese Fische über einen regulären Sättigungsmechanismus verfügen oder nicht. Überfressen können sie sich auf jeden Fall. Und wenn sie nicht über einen Brechreflex verfügen kann es schon problematisch werden.
Und ob Kugelfische einen Brechreflex haben, weiss ich nicht.

Gruss Tobias
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Martin Hi.
BeitragVerfasst am: 17.04.2013 10:36 Titel: Antworten mit Zitat

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moin,
ja, sie können erbrechen, wie andere fische auch. und satt sind sie auch irgendwann, auch wenn sie vielleicht etwas größere mengen zu sich nehmen können als einige andere fischarten.
so oder so würden aber kugelfische auf kurze oder lange sicht tatsächlich sich an die garnelen und die schnecken in deinem becken machen. das stimmt schon. ich denke, dass auch immer eine gewisse gefahr besteht, dass die piranhas sich ab und an mal nen kugelfisch holen. das wäre dann schon schade. aber ein netter versuch wäre es trotzdem.
martin
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Algor Mortis
BeitragVerfasst am: 17.04.2013 15:35 Titel: Antworten mit Zitat



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Hallo

Ich dachte das Fische eher nicht brechen können, zumindest die meisten.
Wobei Haie können es ja auch. Muss mich da mal schlauer machen.

Ja die Gefahr, dass die Piranhas sich die Kugelfische würde bestehen. Zumal der C. asellus grösser als 10cm wird. Je grösser der Beifisch desto eher wird er angefallen. Und wenn sich der C. asellus ähnlich verhält wie ich es von meinen C. travancoricus kannte, würde er wahrscheinlich den Piranhas auf die Nerven gehen, was für ihn auch gefährlich werden könnte.
Oder wie sieht das bei den Asseln aus mit Flossenbeissen ect. Mann muss bedenken, dass die Piranhas eigentlich die meiste zeit in ihren Revieren stehen und nicht wirklich umher schwimmen. Ich denke meine travancoricus hätten da nicht widerstehen können Wink.

Aber theoretisch wäre ja es durchaus möglich. Piranhas lassen sich mit einigen Kniffs, ein wenig Aufwand und vor allem Geduld gut vergesellschaften.
Und interessant währe allemal, da hast du recht. Und in so einem Becken würden sich ein paar Asseln richtig gut machen. Mann! Bringt mich bloss nicht auf falsche Gedanken! Laughing


Gruss Tobias
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Martin Hi.
BeitragVerfasst am: 18.04.2013 12:00 Titel: Antworten mit Zitat

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moin,
hälst du die piranhas auch im sauer-weichen wasser? und wenn ja: spielst du auch trockenzeiten nach? dann wäre nämlich ein zuchtversuch mit den colomesus auch möglich.
martin
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Algor Mortis
BeitragVerfasst am: 27.04.2013 13:50 Titel: Antworten mit Zitat



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Hallo

Ja ich halte sie in weich-saurem Wasser. Aber Trockenzeiten stelle ich nicht nach, da ich die Piranhas nicht zur Balz anregen möchte.

Gruss Tobias
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Martin Hi.
BeitragVerfasst am: 30.04.2013 09:51 Titel: Antworten mit Zitat

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moin,
dabei sind baby-piranhas sooo süß!
martin
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Algor Mortis
BeitragVerfasst am: 30.04.2013 21:04 Titel: Antworten mit Zitat



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Hallo Martin.
Das stimmt schon, aber das Balzverhalten der Adulten ist alles andere als süss Wink.


Gruss Tobias
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