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Characteristics of Monotrete cochinchinensis

Monotrete cochinchinensis

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36 Pictures of this fish from our forum users

scientific name

Monotrete cochinchinensis

German Name

Fangs Kugelfisch

English Name

Fang's puffer

Synonym

Tetraodon fangi, Tetraodon ocellaris, Tetraodon leiurus brevirostris, Tetraodon cochinchinensis

First characterisation

1866 von Steindachner

Identification

Fish size

~ 10 cm

An der Flanke befindet sich ein deutlicher Augenfleck (vor allem bei juvnilen Tieren innen rot, später meist nur ein großer schwarzen Fleck) der immer größer als die übrigen Körperflecken ist. Die Körperflecken haben meist eine unregelmäßige Form.

 

„Distinguished from other species of genus in Mekong basin by: - greenish back with black spots, not well demarcated from belly / - belly greyish to dark brown, with or without dark markings / - adults with an ocellus, sometimes red but most commonly made of a large black blotch surrounded by a paler area and a searies of more or less contigous large black blotches / - juveniles with a small red spot in center of concentric pale and black circles.“ (Kottelat 2001, S. 166)

 

 

Watertype

Freshwater

temperature

24 °C - 28 °C

Fishfood

snails
small crustacean
fish

Basin size

44 imp.gal.

Verhalten

M. cochinchinensis ist ein relativ leicht zu haltender Kugelfisch, wenn man einige Dinge beachtet. Da er ca 10 cm im ausgewachsenen Zustand misst und die Art untereinander relativ aggressiv ist, kann man in einem mittelgroßen Becken (mindestens 100 l, besser mehr) ein Paar halten. Es sollte aber gut strukturiert sein: Möglichst viele Wurzeln, Steine Höhlen und Pflanzen.
Er ist ein reiner Süßwasserkugelfisch, wobei die Wasserwerte eher zweitrangig sind. Er sollte aber nicht in zu weichem Wasser gehalten werden. Temperatur: Um die 25 C.

Zwei Dinge sind bei dieser Art unbedingt zu beachten:

  1. Er ist wie sehr viele Kugelfische ein spezialisierter Schneckenfresser, die auch seine Hauptnahrung ausmachen sollten (siehe allgemeiner Teil!).Darüber hinaus nimmt er aber auch fast alles an Lebend- und Frostfutter. Trotzdem: Schnecken als Hauptnahrung sind für ihn lebensnotwendig!
  2. Er ist ein eher aggressiver Kugelfisch, was sowohl innerartlich gilt (s.o.) aber vor allem gegenüber artfremden Fischen. Daher wird von einer Vergesellschaftung abgeraten. Besonders langsam schwimmende Fische wie z.B. Lebendgebährende Zahnkarpfen aber auch Harnischwelse werden garantiert gefressen. Schnelle, kleine Schwarmfische wie z.B. einige Salmler und Bärblinge sind evt. als Beckenpartner geeignet.

 

Das Paar laicht nach stunden- bis tagelangem Balzen (auch Scheinbalzen kommt oft vor) über der vorher ausgesuchten Laichstelle ab. Dabei werden schätzungsweise 100-150 ca 1,5 mm große Eier abgelegt, welche das Männchen bis zum Schlüpfen bewacht. Als Laichort werden glatte, feste Stellen bevorzugt, welche im Idealfall überdacht sind, wie z.B. Schieferplatten, glatte Wurzelteile, oder die Innenseite eines Blumentopfes. Die ausgesuchte Stelle wird vor dem Ablaichen gründlich mit dem Maul geputzt. Das (oft leicht verletzte) Weibchen wird nach der Eiablage vertrieben und von nun an nicht mehr ans Nest gelassen. Das Männchen reagiert jetzt sehr aggressiv gegenüber allem, was sich seinem Nest nähert, sei es das Weibchen, ein artfremder Fisch oder die Hand des Pflegers: Alles wird gebissen. Andererseits konnte ich (im Gegensatz zu anderen Zuchtberichten) beobachten, dass das Männchen während dieser Zeit ständig Nahrung zu sich nimmt, wenn es sich dazu nicht zu weit von seinem Nest entfernen muss und daher die Brut aus den Augen lässt.
Vorsicht: Erschrickt das Männchen stark, kann es passieren, dass es die gesamte Brut auffrisst, wie man es von vielen brutpflegenden Fischen kennt.
Das Männchen betreibt eine sehr anspruchsvolle Säuberung der Brut: So wird sie im Sekundentakt mit dem Maul geputzt, mit den Brustflossen wird fast pausenlos Sauerstoff zugefächelt und unbefruchtete, weiße Eier werden schnell mit dem Maul entfernt. Zu beobachten ist auch ein ständiges "Streicheln" der Brut mit dem Bauch; vielleicht eine weitere Putzmethode, vielleicht aber dient es auch der besseren Durchblutung der Eier.
Bei 28 C schlüpften die Jungen bei uns nach sechs bis sieben Tagen (andere Berichte beschreiben ein Schlüpfen nach sieben Tagen bei 30 C). Die Jungen schlüpften unregelmäßig innerhalb mehrerer Sunden. Das Männchen bewachte die Brut bis zum Schlüpfen des letzten Fisches (wobei das "Streicheln" mit dem Bauch zum Ende hin zunahm), dann hörte die Brutpflege auf.
Die Jungen haben nach dem Schlüpfen einen kleinen Dottersack, der ca. einen Tag lang anhält. Sie sind beim Schlüpfen schon ca. 2 mm groß und liegen erst einmal auf dem Grund oder aber "heften" sich an einen Gegenstand. Eine Futteraufnahme konnte am ersten Tag noch nicht beobachtet werden.
Am zweiten Tag schwimmen die Kleinen schon frei und es treibt sie an die Wasseroberfläche, wo sie sich anscheinend die Schwimmblase füllen. Eine Nahrungsaufnahme konnte auch hier noch nicht beobachtet werden, vorsichtshalber wurden aber Rädertierchen ins Aufzuchtbecken gegeben. Ab dem dritten Tag konnte schließlich die Futteraufnahme gesehen werden: Es wurde mit frisch geschlüpften Artemia-Nauplien gefüttert. Diese werden problemlos und in großen Mengen aufgenommen. Die Jungen sollten von nun an mehrmals täglich mit kleinen Mengen Artemia gefüttert werden.
Sie wachsen sehr schnell. Nach einigen Wochen werden dann auch Cyclops- und Diaptomusnauplien genommen, bald darauf auch Daphnia.
Vorsicht: Junge M. cochinchinensis nicht mit Mückenlarven, auf keinen Fall aber mit Weißen Mückenlarven füttern! Die Jungfische vertragen diese nicht und sterben oft schon nach wenigen Minuten an den Folgen!
Alles in allem ist die Aufzucht kein Problem, wenn man Acht darauf gibt, dass es zu keiner Verpilzung der Eier kommt.
Bei regelmäßigem Wasserwechsel im Aufzuchtbecken (bei uns fünf mal täglich ein Fünftel mit Wasser aus dem Hauptbecken) und guter Belüftung mit einem Luftzerstäuber, ist aber auch das kein Problem. 

Monotrete cochinchinensis ist ein leichter und sehr interessanter Pflegling, vorrausgesetzt man hält die oben genannten Bedingungen ein.

 

Special

Diese Art soll giftig und für mindestens eine Vergiftung bei Menschen verantwortlich sein.

"(...) T. fangi was reported as a cause of food poisoning (...)" (Saitanu 1992, S. 383+385, hier zitiert nach dem Synonym T. fangi)

Last updated:

03-11-2007 20:48

Created:

12-04-2007 14:13

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